Häufigkeit von RLS

Sie sind nicht allein - RLS ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen

Obwohl keine genauen Zahlen existieren, gilt es als sicher, dass es sich beim Restless Legs Syndrom um eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems handelt. Umfangreiche Studien ergaben, dass etwa jeder zehnte Mensch in Europa von RLS betroffen ist – mit unterschiedlichen Schweregraden. In Deutschland leiden etwa 3,7 Prozent der Bevölkerung (rund 3 Millionen Menschen) unter dem sogenannten klinisch relevanten Restless Legs Syndrom. Das heißt, Symptome wie Kribbeln in den Beinen treten mindestens zweimal pro Woche auf und haben einen mäßigen bis schweren Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten. Frauen scheinen von RLS doppelt so häufig wie Männer betroffen zu sein.

Können auch Kinder unter unruhigen Beinen leiden?

Ja, teilweise treten erste Beschwerden bereits bei Kindern auf, obwohl das Restless Legs Syndrom generell als Erwachsenenerkrankung angesehen wird. Oft werden die Symptome allerdings nicht richtig eingeordnet und als Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Wachstumsschmerzen oder eine anders bedingte Schlafstörung angesehen.

Die Krankheit kann in jedem Lebensalter auftreten, der durchschnittliche Beginn der Erkrankung liegt bei 27 Jahren. Mit steigendem Alter erhöht sich jedoch die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen.

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