RLS im Arbeitsleben

Fit im Job – Den Arbeitsalltag trotz RLS meistern

Das Restless Legs Syndrom ist eine Erkrankung, die sich negativ auf Ihren Arbeitsalltag auswirken kann. Am ehesten spüren Sie die Auswirkungen sehr wahrscheinlich durch den nächtlichen Schlafmangel. Dieser kann verantwortlich sein für:

  • Tagesmüdigkeit
  • Erschöpfungszustände
  • Konzentrations- und Leistungsmangel am Arbeitsplatz
  • depressive Verstimmung, Antriebslosigkeit, Gereiztheit

Wer kennt es nicht, dass man nach einer schlaflosen Nacht völlig müde und unkonzentriert ist? So ist es nicht überraschend, dass die Arbeitsproduktivität vermindert und das Unfallrisiko erhöht sein kann. In einigen Fällen kann es sogar zu krankheitsbedingten Arbeitsausfällen kommen bis hin zu einer eingeschränkten Erwerbstätigkeit. Insbesondere Schichtarbeit oder bestimmte Berufe wie Lokführer, Pilot oder Überwachungstätigkeiten, kommen dann nicht mehr in Frage.

Fühlen Sie sich aufgrund Ihres RLS nicht mehr in der Lage Ihrem Beruf nachzugehen? Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann versuchen, Ihre Behandlung  zu optimieren. Sollte dies nicht gelingen, kann er Ihnen eine eingeschränkte Erwerbsunfähigkeit durch ein Gutachten bestätigen.

„Schon wieder so lange still sitzen – fast unmöglich “

Auch der Bewegungsdrang wird Sie in Ihrem Arbeitsalltag sicherlich schon vor Herausforderungen gestellt haben: So können längere Meetings oder Konferenzen, eine mehrstündige Autofahrt ohne Pause oder ein Geschäftsessen für Sie als RLS-Patient eine große Belastung bedeuten.

Richtig diagnostiziert und behandelt gelingt es in den meisten Fällen, die Beschwerden  so spürbar zu lindern, dass Sie sich wieder auf Ihre Aufgaben konzentrieren und Ihren Beruf ohne schwerwiegende Einschränkungen ausüben können.

Hilfreiche Tipps für Ihren Arbeitsplatz:

  • Schreibpult: Wenn Sie eine Schreibtischtätigkeit ausüben, versuchen Sie zwischendurch immer Mal wieder an einem Schreibpult im Stehen zu arbeiten. Viele RLS-Patienten empfinden das als symptomlindernd.
  • „Bewegungsinseln“: Legen Sie ruhig regelmäßig Pausen für eine leichte Massage, Dehnübungen oder einen kurzen Spaziergang ein. Diese tun Ihrem Körper und Ihrem Geist gut!
  • Offen reden: Das Wichtigste ist, dass Sie offen mit Ihren Kollegen über Ihre Erkrankung reden. Nur so kann Ihr Umfeld wissen, wie es Ihnen geht und entsprechend mit Ihrer Erkrankung und den damit verbundenen Einschränkungen umgehen.
Antworten auf Ihre Fragen

Habe ich eventuell RLS? An welchen Arzt wende ich mich? Hier erhalten Sie Antwort auf häufige Fragen.

Mehr

Downloads

Hier können Sie unter anderem unsere Patientenbroschüre herunterladen.

Mehr