Bewegung und Sport mit RLS

Was sollte ich als RLS-Patient beim Sport beachten?

Bewegen Sie sich! Regelmäßige leichte körperliche Betätigung ist wichtig, da sie Ihren allgemeinen Gesundheitszustand fördert und auch die Symptome der „unruhigen Beine“ verbessern kann.

Dabei kommt es allerdings auf das richtige Maß an, denn:

  • Leichte körperliche Betätigung, besonders abends, kann das Einschlafen positiv beeinflussen.
  • Zu starke körperliche Bewegung hingegen behindert das Einschlafen und kann die Symptome verstärken.

Probieren Sie aus, ob Sie an einem der folgenden Sport- und Bewegungsarten Freude finden:

  • Spazierengehen
  • Walking
  • Rad fahren (draußen oder auf dem Heimtrainer)
  • Gemäßigtes Training auf dem Crosstrainer
  • Stretching – probieren Sie aus, ob es Ihnen gut tut, wenn Sie morgens und abends ein paar Dehnübungen oder leichte Massagen in Ihren Tagesablauf einbauen

Aber: Überanstrengen Sie sich nicht! Das gilt vor allem, wenn Sie die Aktivität unmittelbar vor dem Schlafengehen ausüben. Beginnen Sie anfangs mit Übungen, die nicht länger als zehn Minuten dauern und steigern Sie die Dauer nur langsam.

Meiden Sie abends sehr anstrengende Aktivitäten wie z.B.

  • Ein herausforderndes Tennis-Match
  • Spinning
  • Ein Aerobic-Workout

Auch beim Sport gilt: Finden Sie für sich heraus, welche Art von Bewegung Ihnen gut tut und in welchem Maß sie für Ihren Schlaf förderlich ist. Auch wenn das mühselig und langwierig klingt, es lohnt sich in jedem Fall. Das werden Sie nicht nur an der kürzeren Einschlafdauer feststellen, sondern auch an der Tiefe Ihres Schlafs.

Typische Symptome beim RLS

Kribbeln in den Beinen und ein zwanghafter Bewegungsdrang sind nur zwei der häufigsten Symptome des RLS.

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Alternative Behandlungsmethoden

Nicht immer kommen (nur) Medikamente in Frage. Was Ihnen sonst noch helfen kann!

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