Behandlung

Wie kann RLS behandelt werden?

Für die Therapie Ihrer unruhigen Beine steht Ihnen eine Reihe wirksamer Medikamente zur Verfügung, die Ihre Beschwerden lindern können.

Wie Sie vielleicht wissen, ist das primäre Restless Legs Syndrom bislang nicht heilbar. Bei der sogenannten „symptomatischen Therapie“ wird Ihr Arzt von daher versuchen,

  • Ihren Bewegungsdrang,
  • die unangenehmen Empfindungen in Ihren Beinen und anderen betroffenen Körperteilen sowie
  • Ihre Schlafstörungen

zu reduzieren.

Sind die Hauptsymptome gelindert, verbessern sich auch die Folgen wie Tagesmüdigkeit und Erschöpfung, die ein RLS nach sich ziehen kann.

Wann muss ich meine unruhigen Beine behandeln lassen?

Wann RLS behandelt werden sollte, ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Zum einen können die Beschwerden individuell und in ihrer Häufigkeit und Stärke sehr verschieden sein. Zum anderen empfindet jeder Patient diese Beschwerden anders. Vielleicht können Sie mit den Symptomen Ihrer unruhigen Beine im Alltag gut umgehen, während andere Patienten diese als sehr störend oder belastend empfinden.

Fühlen Sie sich in Ihrer Lebensqualität eingeschränkt, ist es ratsam, mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden und die mögliche Behandlung zu sprechen. Gemeinsam mit ihm können Sie Ihre individuelle Therapie finden, die für Sie am besten geeignet ist und mit der Sie sich wohl fühlen.
Die Therapie des Restless Legs Syndroms sollte sich vor allem nach der Art und Schwere Ihrer Symptome sowie nach Ihrem individuellen Leidensdruck richten. Dabei ist neben dem Schweregrad der RLS-Erkrankung auch wichtig, wie stark Ihr Alltag durch die Erkrankung beeinträchtigt ist.

Wie schwerwiegend ist mein RLS?

Nach der Diagnosestellung kann gemeinsam mit Ihrem Arzt Ihr RLS-Schweregrad bestimmt werden. Dafür können Sie einen speziell für das Restless Legs Syndrom entwickelten Fragebogen (IRLS-Skala) ausfüllen. Der Bogen umfasst zehn Fragen zur Häufigkeit und Intensität der einzelnen Symptome sowie zur Beeinträchtigung von Alltagsaktivitäten und der Schlafqualität. Auf einer Skala von 0 bis 40 schätzen Sie z.B. ein, wie stark RLS Ihr Leben beeinträchtigt. Dabei bedeutet 0 = nicht vorhanden / überhaupt nicht und 40 = sehr / sehr oft. Aus dem Ergebnis lässt sich der RLS-Schweregrad wie folgt ablesen:

  • 0 = kein RLS
  • 1-10 = mildes RLS
  • 11-20 = mittelgradiges RLS
  • 21-30 = schweres RLS
  • 31-40 = sehr schweres RLS

Der festgestellte Schweregrad erlaubt Ihrem Arzt Rückschlüsse, wie stark RLS Ihr Leben beeinträchtigt. Ein regelmäßiges Abfragen des IRLS-Wertes kann zudem Auskunft über den Krankheitsverlauf geben, etwa ob sich das RLS unter der gewählten Therapie verschlechtert oder verbessert hat.

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